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Hybrid! Dirk Weissleder - Warum der internationale Blick der lokalen Forschung dient - Internationale Strukturen und Forschungsmöglichkeiten

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Genealogie und ortsgeschichtliche Forschungen werden primär mit einem lokalen Fokus betrieben, auf einen Ort, an dem bestimmte Familien und Einzelpersonen lebten. Betrachtet man jedoch eine Familie in ihrer Gesamtheit, so schließt dies auch Personen ein, die als Teil der Binnenwanderung oder überseeischer Auswanderung die Heimat verließen und in die Fremde gingen. Gleiches gilt für Kriegsteilnehmer, die in z.T. riesigen Entfernungen vom Wohnort ihre letzte Ruhe fanden.

Alle diese Veränderungen führten – neben den immer wieder erfolgten Veränderungen der politischen Zugehörigkeit – dazu, dass über lange Zeiträume Dokumente auch außerhalb Deutschlands entstanden sind oder weiterhin im Ausland lagern, die möglicherweise Informationen enthalten, die für heutige Forscher in der (alten) Heimat von größter Bedeutung sein können. Hierfür ist es wichtig, sich mit internationalen Strukturen vertraut zu machen, um gezielt oder auch auf gut Glück mit familiengeschichtlich-biographischen Forschungen beginnen zu können – als Genealoge oder als Ortschronist. Hinzu tritt der Bereich der organisierten Genealogie weltweit in Form von Gruppen, Vereinen, Dach- und Weltverbänden sowie Konferenzen und Kongressen, um persönliche Kontakte zu knüpfen.

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